Wiedervereinigungslinde an der Schlossmauer

Von der Wiedervereinigungslinde an der Schlossmauer führte die TuS-Wanderer der Weg bei ihrer Exkursion in den Anlagen. Foto: J.Seidel

Der Tag der deutschen Einheit war für die Wandergruppe des Turn- und Sportvereins der rechte Zeitpunkt, an der vor 22 Jahren gepflanzten Linde zusammenzukommen, um dieses denkwürdige Ereignis zu feiern. Damals sahen es die Wanderer unter dem TuS- Vorsitzenden Joachim Seidel als ihre Aufgabe, ähnlich der Friedenslinde am Dreiangel von 1871, einen Baum anlässlich des Mauerfalls in Berlin und der friedlichen Wiedervereinigung des Deutschen Volkes am 3. Oktober 1990 zu pflanzen. Wanderwartin Elfriede Doose und Wegewart Bruno Reich trafen alle Vorbereitungen und ersuchten um die Genehmigung bei Stadt und FF-Altenpflegeheim, die Linde in der Anlage zwischen Bregkanal und Schlossmauer zu setzen. Auch die Pflege rund um die junge Linde, die Platzierung von zwei Ruhebänken, die Hinzufügung von Steinen befreundeter Wandergruppen aus den Gemeinden Großschönau, Ornans und Munzingen rundeten den Platz rund um die Wiedervereinigungslinde ab.

Diesen Treffpunkt wählten die Wanderer und einige Gäste, darunter Bürgermeister Anton Knapp, in diesem Jahr zu einer Exkursion in die Anlagen und den Rothrain, vorbei am Römerbad, entlang dem TuS-Wanderpfad, den Burger-Gedenkstein, dem Oskar-Zeller-Weg (erster Wanderwart des TuS Hüfingen), den Grundmauern des "Alagehüsli" und dem Sumser- Stein mit seiner rückseitigen Gedenkinschrift.

Bruno Reich sowie Peter Heinemann warteten hierzu auf mit heimatlichen historischem Wissen und Geschichten. Liebevoll gefertigte Hinweistafeln über die ganze Wegestrecke informieren auch Einzelwanderer über Kleinode in den Anlagen bis zur Gemarkungsgrenze zur Nachbargemeinde Bräunlingen.

Aktuell sind keine Termine vorhanden.

Sponsoren

Spender